Gegen Haarausfall angehen, wenn die Gene verantwortlich sind?
Haarausfall sei erblich bedingt ist eine weit verbreitete Hypothese. Sicher, wir beobachten Männer und Frauen, deren Vorfahren ebenfalls vom Haarausfall betroffen sind oder waren. Hier spricht Remo Meringer ¨über die neu entdeckten Ursachen.
Ist Haarausfall nicht Vererbung?
Erblich bedingter Haarverlust sollte schon früh, in der Kindheit, Anomalie zeigen. Wenn die Fähigkeit, Haar zu produzieren, gegeben ist, wenn jemals Haar am Kopf gewachsen ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß dass das Haar ausfällt und nicht nachwächst.
Bisher gehen die meisten Experten davon aus, Haarverlust resultiert aus einer genetisch bedingten Überempfindlichkeit von Haarfollikeln auf das Hormon DHT (Dihydrotestosteron). Gegen Haarausfall dieser Form könne man nichts machen. Ebenso wurde bereits erkannt, dass dem Haarverlust eine starke Verkleinerung einzelner Haar-Follikel voraus geht. Variabel sei dabei der Zeitpunkt, ab wann der Haarfollikel empfindlich auf DHT werde (z.B. nach zwanzig Lebensjahren in den Geheimratsecken und nach dreißig Lebensjahren auf dem Oberkopf). Variabel und genetisch vorgeprägt sei auch wie stark überempfindlich der Haarfollikel auf DHT werde.
Die Vererbungstheorie eine wissenschaftlich nicht bewiesene Vermutung. Das kommt eben daher, dass das Symptom bei den Eltern und Großeltern ebenfalls vorkam, und deshalb liegt die Vermutung ja auch nahe. Vielleicht gibt es ja auch eine genetische Disposition, aber niemand kann mit Sicherheit sagen, ob und wann diese zum tragen kommt.
Wenn Vater und Sohn beide einen oder mehrere ähnliche Konflikte erleben, kommt es bei beiden zu gleicher oder ähnlicher Auswirkung. Ähnliche Charaktere ziehen ähnliche Lebenssituationen an. Wer genauer hinschaut, kann das bestätigen. Wer Konflikte mit ähnlichem Inhalt durchlebt, wird auch ähnliche Auswirkungen erleben. Das ist ein Naturgesetz.


Vater und Sohn Sarkozy:
Keinen Haarausfall "vererbt".
Die Theorie will beim besten
Willen nicht immer stimmen.
Wissenschaftlich daher nicht
"verifizierbar"